Dünnes Haar hat zwei ewige Frustmomente: Frisuren, die nach einer Stunde in sich zusammenfallen, und Klammern, die einfach herausrutschen. Beides liegt selten am Haar – meist an der falschen Klammer und der falschen Technik. Hier sind die Tricks, die wirklich Volumen bringen.
Regel 1: Kleiner ist stärker
Der häufigste Fehler bei feinem Haar: zu große Klammern. Eine XL-Klammer findet in dünnem Haar schlicht nicht genug Material zum Greifen. Die richtige Wahl ist Größe S (5 cm) – sie schließt eng, greift präzise und beschwert das Haar nicht. Für schulterlanges feines Haar darf es Größe M sein.
Regel 2: Der Half-Up-Volumen-Trick
Nimm nur das Deckhaar zwischen den Schläfen, schiebe es vor dem Feststecken leicht nach vorn und setze die Klammer etwas höher als gewohnt. Das kleine Polster am Oberkopf wirkt wie toupiert – ganz ohne Toupieren.
Regel 3: Der herausgezupfte Twist
French Twist stecken, dann gezielt einzelne Strähnen herauszupfen und den Twist leicht auseinanderziehen. Lockere Frisuren wirken bei feinem Haar immer voller als strenge – Perfektion ist hier der Feind des Volumens.
Regel 4: Textur vor Styling
Frisch gewaschenes, glattes Haar ist für jede Klammer eine Rutschbahn. Ein Tag alte Haare oder ein Spritzer Salzspray geben Grip – die Frisur hält doppelt so lange.
Regel 5: Doppelt gesteckt
Statt einer großen Klammer, die durchhängt: zwei kleine übereinander. Hält sicherer, verteilt das Gewicht und sieht als Doppel-Akzent bewusst gestylt aus. Ideal dafür: das MIX S Set mit drei kleinen Klammern in verschiedenen Farben.
Die richtige Ausstattung
Alle Modelle, die für feines Haar kuratiert sind, findest du in der Kollektion Haarklammern für feines & dünnes Haar. Mehr Styling-Ideen: Frisuren für feines Haar. Und wenn du unsicher bist, welche Größe passt: Der Haarklammer-Assistent beantwortet es in einer Minute.